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SPD gewinnt U18-Landtagswahl in NRW
Von: Arnd Wilke 12.05.2017
 

Landesjugendring NRW motiviert weit über 35.000 junge Menschen zur Stimmabgabe

Düsseldorf, 05.05.2017 Das vorläufige Ergebnis steht nach Rückmeldung von 90 Prozent der Wahllokale fest: Bei der diesjährigen U18-Wahl, neun Tage vor der Landtagswahl in NRW, konnte die SPD mit 27,96 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen. Weit über 35.000 Kinder und Jugendliche hatten dafür in der gesamten Woche in über 400 Wahllokalen im gesamten Bundesland abgestimmt. Dabei gliedern sich die Ergebnisse wie folgt:SPD (27,96 %)

CDU (21,74 %)


Bündnis 90/Die Grünen (15,46 %)


Die Linke (6,77 %)


FDP (6,24 %)


Die Piraten (4,62 %)

AfD (4,65 %)

Sonstige (12,56 %).


"Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung bei der heutigen U18-Wahl", betont Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Damit zeigen die Kinder und Jugendlichen deutlich, dass sie sich durchaus für Politik interessieren und ihre Meinung vertreten wollen. Das bestärkt uns in unserer Forderung, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken."

SPD ist Favorit bei jungen Menschen in NRW

Mit 27,96 Prozent der Stimmen hat die SPD die U18-Wahl klar gewonnen. Gefolgt von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zeigt diese U18-Wahl die hohe Gunst der jungen Wählenden für etablierte Parteien. "Dieses Ergebnis widerlegt die Befürchtung vieler Erwachsener und Politiker_innen, dass junge Menschen eher extreme Parteien wählen. Vielmehr zeigt das Ergebnis, dass die AfD bei jungen Menschen deutlich weniger beliebt ist als bei Erwachsenen", erläutert Sarah Primus. "Es zeigt, dass für eine politische Meinung und eine Auseinandersetzung mit der bestehenden Demokratie nicht ein bestimmtes Alter erreicht werden muss. Vielmehr könnten junge Menschen durch ein Wahlrecht ab 14 Jahren ihre Zukunft mitbestimmen und für eine aktive Teilnahme im demokratischen Prozess gewonnen werden. Wir hoffen, dass unsere heutige U18-Wahl die Skepsis der NRW-Politik verringert und wir mit ihr in der neuen Legislaturperiode die Absenkung des Wahlalters neu diskutieren können." Das Wahlergebnis ist auch ein Auftrag junger Menschen an Politiker_innen, sich stärker um die Belange von Kindern und Jugendlichen zu kümmern.


Über die U18-Wahl

Bei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tage vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Stimmberechtigt ist jedes Kind und jede_r Jugendliche unter 18 Jahren egal wie alt, ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Auch sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche können mithilfe einer Schablone für die Wahlzettel an der U18-Wahl teilnehmen.Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Die U18-Wahl will Politiker_innen auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen.
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Letzte Änderung:
12.05.2017

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