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#jungesnrw …Bildung für alle!
Von: Arnd Wilke 10.03.2017
 

NRW-Jugendverbände fordern mehr Chancengleichheit im Bildungssystem


Düsseldorf, 07.03.2017 Arbeiterkind
oder Akademikernachwuchs: Noch immer entscheidet in erster Linie die
soziale Herkunft, welche Bildungslaufbahn junge Menschen absolvieren.
Der Landesjugendring NRW fordert daher im Rahmen seiner Kampagne
#jungesnrw gleiche Bildungschancen für alle jungen Menschen. Des
Weiteren spricht er sich dafür aus, dass auch Abschlüsse einer dualen
Berufsausbildung zu einem Studium an der Hochschule befähigen. Ob
Festlegung der Lerninhalte, Stundenplangestaltung oder Ausstattung der
Schulen und Hochschulen: Die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen
stehen für den Landesjugendring NRW im Mittelpunkt aller Überlegungen,
das Bildungssystem weiterzuentwickeln. Wichtige Stichworte sind dabei
Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie Vereinbarkeit von Studium
und Ehrenamt.

"Wer
am Wohlstand unserer Gesellschaft teilhaben will, braucht eine gute
Bildung. Doch noch immer bestimmen gesellschaftlicher Status und
finanzielle Möglichkeiten der Eltern, wer gut ausgebildet wird",
erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Wir
wollen dies nicht länger hinnehmen und fordern gleiche Bildungschancen
für alle." Dies würde zudem eine Lockerung der Zugangsbeschränkungen zum
Studium verbessern: Neben der Hochschulreife könnte auch ein guter
Ausbildungsabschluss zum Besuch der Hochschule qualifizieren.

Junge Menschen sollen Bildungssystem mitgestalten


Eine
zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Bildungssystems schreibt
der Landesjugendring NRW den Kindern und Jugendlichen selbst zu. Ob
Schul-, Hochschul- oder Berufsalltag: Junge Menschen sollen an
strukturellen Entscheidungen verbindlich beteiligt und ihre politischen
Gremien, wie die Schüler_innenvertretung, sollen gestärkt werden.
Dadurch rücken die Bedürfnisse junger Menschen stärker in den
Mittelpunkt - im aktuellen Bildungssystem spielen diese kaum eine Rolle.

Studium und Ehrenamt besser vereinbaren

Starre
Stundenpläne, festgelegte Abläufe und vorgeschriebene Prüfungstermine:
Freiräume sind für Bachelor- und Masterstudierende momentan Mangelware,
Studium und Ehrenamt lassen sich kaum vereinbaren. Daher fordert der
Landesjugendring NRW Entlastung für Studierende durch individuellere
Gestaltungsmöglichkeiten ihres Studiums.


über #jungesnrw


Die
im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen
der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" mit den Abgeordneten
insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale
Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit
ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der "Forderung des Monats"
jeweils ein Thema besonders hervor im März ist es die Forderung nach
Bildung für alle. Neben den inhaltlichen Fragen betonen die
Jugendverbände, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel
von mindestens 20 Prozent sowie eine positive Dynamisierung benötigen,
um Kostensteigerungen auszugleichen.

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Letzte Änderung:
07.04.2017

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