Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Kreisjugendring Herford e.V.

Stellungnahme des Kreisjugendrings Herford e.V. zum §48b SGB VIII (29.05.2017)


Der Kreisjugendring Herford begrüßt und unterstützt die Stellungnahme des Deutschen Bundesjugendrings zur geplanten Aufnahme des umstrittenen Paragrafen 48b SGB VIII. Die Gesetzesänderung stellt insbesondere die offene Kinder- und Jugendarbeit vor enorme bürokratische Hürden. Dabei wird allerdings das Ziel der Bundesregierung, den Schutz der Kinder und Jugendlichen zu erhöhen, deutlich verfehlt.


Die gesamte Stellungnahme des DBJR gibt es HIER:

https://www.dbjr.de/nationale-jugendpolitik/kjhg/aktion48b

Wir empfehlen daher allen Mitgliedsverbänden und ihren Mitgliedern die Beteiligung an der Petition der Ev. Jugend Oldenburg auf Change.org:

https://www.change.org/p/stoppt-48b-des-sgb-viii/u/20239358

Der Vorstand des KJR Herford e.V. dankt Euch für Eure Unterstützung!!!

SPD gewinnt U18-Landtagswahl in NRW (12.05.2017)

Landesjugendring NRW motiviert weit über 35.000 junge Menschen zur Stimmabgabe


Düsseldorf, 05.05.2017 Das vorläufige Ergebnis steht nach Rückmeldung von 90 Prozent der Wahllokale fest: Bei der diesjährigen U18-Wahl, neun Tage vor der Landtagswahl in NRW, konnte die SPD mit 27,96 Prozent die meisten Stimmen für sich gewinnen. Weit über 35.000 Kinder und Jugendliche hatten dafür in der gesamten Woche in über 400 Wahllokalen im gesamten Bundesland abgestimmt. Dabei gliedern sich die Ergebnisse wie folgt:

SPD (27,96 %)

CDU (21,74 %)

Bündnis 90/Die Grünen (15,46 %)

Die Linke (6,77 %)

FDP (6,24 %)

Die Piraten (4,62 %)

AfD (4,65 %)

Sonstige (12,56 %).

"Wir freuen uns sehr über die hohe Wahlbeteiligung bei der heutigen U18-Wahl", betont Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Damit zeigen die Kinder und Jugendlichen deutlich, dass sie sich durchaus für Politik interessieren und ihre Meinung vertreten wollen. Das bestärkt uns in unserer Forderung, das Wahlalter auf 14 Jahre zu senken."

SPD ist Favorit bei jungen Menschen in NRW

Mit 27,96 Prozent der Stimmen hat die SPD die U18-Wahl klar gewonnen. Gefolgt von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke zeigt diese U18-Wahl die hohe Gunst der jungen Wählenden für etablierte Parteien. "Dieses Ergebnis widerlegt die Befürchtung vieler Erwachsener und Politiker_innen, dass junge Menschen eher extreme Parteien wählen. Vielmehr zeigt das Ergebnis, dass die AfD bei jungen Menschen deutlich weniger beliebt ist als bei Erwachsenen", erläutert Sarah Primus. "Es zeigt, dass für eine politische Meinung und eine Auseinandersetzung mit der bestehenden Demokratie nicht ein bestimmtes Alter erreicht werden muss. Vielmehr könnten junge Menschen durch ein Wahlrecht ab 14 Jahren ihre Zukunft mitbestimmen und für eine aktive Teilnahme im demokratischen Prozess gewonnen werden. Wir hoffen, dass unsere heutige U18-Wahl die Skepsis der NRW-Politik verringert und wir mit ihr in der neuen Legislaturperiode die Absenkung des Wahlalters neu diskutieren können." Das Wahlergebnis ist auch ein Auftrag junger Menschen an Politiker_innen, sich stärker um die Belange von Kindern und Jugendlichen zu kümmern.

Über die U18-Wahl

Bei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tage vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Stimmberechtigt ist jedes Kind und jede_r Jugendliche unter 18 Jahren egal wie alt, ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Auch sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche können mithilfe einer Schablone für die Wahlzettel an der U18-Wahl teilnehmen.Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Die U18-Wahl will Politiker_innen auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen.
20 Prozent mehr für die Jugendverbandsarbeit (07.04.2017)

Landesjugendring NRW fordert Erhöhung und Dynamisierung der Finanzmittel


Düsseldorf, 04.04.2017 Mehr als Gruppenstunde und Ferienlager: In Jugendverbänden organisieren junge Menschen ihre Freizeit selbst, lernen dabei, ihre Interessen und Bedürfnisse zu formulieren und engagieren sich für eine Gesellschaft, in der alle gut leben können. Damit dies weiter gewhärleistet werden kann, ist die Jugendverbandsarbeit finanziell abzusichern. Um die Kostensteigerungen seit dem letzten Kinder- und Jugendförderplan auszugleichen, fordern die NRW-Jugendverbände eine Erhöhung des Kinder- und Jugendförderplans um mindestens 20 Prozent. Auerdem sollen die KJFP-Mittel dynamisiert werden, um jährlich steigende Kosten wie Tariferhöhungen und Teuerungsrate ausgleichen zu können.


"In Nordrhein-Westfalen schaffen zahlreiche Jugendverbände und -organisationen den notwendigen Raum, damit engagierte junge Menschen ihren Standpunkt im Leben finden, ihre Freizeit selbst organisieren können und Verantwortung für sich selbst und in unserer Gesellschaft übernehmen können", erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Doch der bisherige Kinder- und Jugendförderplan lässt außen vor, dass auch die Jugendarbeit höhere Kosten verkraften muss - sei es der höhere Buspreis für die Fahrt ins Ferienlager oder teureres Moderationsmaterial. Daher ist es wichtig, diese wachsenden Kosten zu berücksichtigen, um eine hochwertige und vielfältige Jugendarbeit garantieren zu können."


Was 20 Prozent mehr für Jugendverbandsarbeit bedeutet

Mit den 20 Prozent mehr wollen die Jugendverbände nicht nur gestiegene Kosten ausgleichen, sondern noch stärker in die Interessen junger Menschen investieren. So können weitere jugendverbandliche Angebote durchgeführt werden, um Stress abzubauen, sich auszuprobieren und Freiräume fern von Leistungsdruck zu genießen. Außerdem ist es so möglich, jungen Menschen mehr Mitbestimmung zu bieten. Ein weiteres wichtiges Thema für Jugendverbände ist Nachhaltigkeit. Sie machen sich für den nachhaltigen Ressourceneinsatz stark und betreiben ihre Jugendbildungsstätten nachhaltig.

Über #jungesnrw

Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der "Forderung des Monats" jeweils ein Thema besonders hervor: im April ist es die Forderung für Jugendverbände für alle. Mit dieser Forderung betonen die Jugendverbände, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent sowie eine positive Dynamisierung benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen.
Schon fast 150 Wahllokale zur U18-Landtagswahl (24.03.2017)

Landesjugendring NRW wirbt für Beteiligung an NRWs größter Jugendaktion zur Landtagswahl


Düsseldorf, 21.03.2017 Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Fast 150 U18-Wahllokale sind in ganz NRW bereits eingerichtet. In Jugendverbänden, Freizeittreffs, Jugendringen, Schulen und mobilen Wahllokalen können junge Menschen bei der U18-Wahl, neun Tage vor der Landtagswahl, ihre Stimme abgeben. Damit die jungen Menschen in allen Teilen NRWs mitmachen können, appelliert der Landesjugendring NRW an Jugendeinrichtungen und Schulen, weitere Wahllokale einzurichten. Als größte Jugendaktion zur Landtagswahl möchte U18 auf die Interessen und Themen junger Menschen aufmerksam machen und Politiker_innen dazu bewegen, sich für junge Menschen einzusetzen. Der Landesjugendring NRW verbindet die U18-Wahl mit der Forderung nach der Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre.


"Viele junge Menschen glauben, politisch wenig beeinflussen zu können und von den Politiker_innen übersehen zu werden. Mit der U18-Wahl wollen wir ein Gegenzeichen setzen", erklärt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Bereits im Vorfeld versuchen wir, junge Menschen und Politiker_innen ins Gespräch zu bringen. Im Anschluss an die U18-Wahl veröffentlichen wir die Ergebnisse und zeigen auf, welche Themen Kindern und Jugendlichen besonders wichtig sind."


Mit wenigen Schritten zum Wahllokal


Der Weg zum Wahllokal ist einfach: Interessierte Jugendverbände, -einrichtungen und Schulen können unter www.u18nrw.de ihr Wahllokal anmelden und finden dort auch Info- und Werbematerial sowie Methoden zur politischen Bildung. Die Wahl führen sie bis zu neun Tage vor der Landtagswahl, also bis einschließlich 5. Mai 2017, durch. Die Ergebnisse werden an den Landesjugendring NRW übermittelt, der sie anschließend veröffentlicht. Dadurch möchte der Landesjugendring NRW auf die Themen der jungen Menschen hinweisen und deutlich machen, dass diese in politische Prozesse einzubeziehen sind.


Mittlerweile gibt es in NRW fast 150 Wahllokale. Wer eins in seiner Nähe sucht, wird unter www.u18nrw.de fündig.


Vor der Wahl organisieren viele Träger der Wahllokale Aktionen zur politischen Bildung: Sie besprechen unterschiedliche Wahl- und Parteiprogramme und hinterfragen Versprechen von Politiker_innen.

Das Geschäft mit der Angst – Rechtspopulismus als Herausforderung für die Migrationsgesellschaft (17.03.2017)

Gemeinsame Fachtagung von Landesjugendring NRW, IDA-NRW und AJS NRW

Düsseldorf/Köln, 14.03.2017 Was ist Rechtspopulismus? Wie funktioniert das Geschäft mit der Angst? Was bedeutet der aktuelle Rechtsruck für die pädagogische und jugendpolitische Praxis? Diese Fragen standen am Dienstag im Mittelpunkt der Fachtagung des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW), der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Landesstelle NRW (AJS NRW) und des Landesjugendrings NRW in Kooperation mit dem LVR-Landesjugendamt.


Die Zunahme von rechter Gewalt und eine hohe Zustimmung für rechtspopulistische Parteien zeigen einen gesellschaftlichen Wandel an. Rechtspopulistische Parteien schüren nicht nur in Deutschland - ein Klima des Hasses und der Angst. Sie agitieren, polarisieren und hetzen gegen Geflüchtete und Menschen mit Migrationserfahrung. Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW erläutert: "Der Umgang mit weitverbreiteten rechtspopulistischen Diskursen stellt pädagogische Fachkräfte vor eine enorme Herausforderung. Mit dem heutigen Fachtag möchten wir ein Forum für Diskussion und Austausch bieten."


In einem Vortrag zum Thema Rechtspopulismus legte Hans-Peter Killguss von der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln dar, wie das "Geschäft mit der Angst" funktioniert. Er zeigte Konsequenzen für den pädagogischen Umgang auf. In der anschließenden Gesprächsrunde diskutierten Christoph Alt, Pädagogischer Leiter des DGB-Jugendbildungszentrums in Hattingen, und Dr. Miriam Yildiz, Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln, mit über 100 Teilnehmenden Handlungsansätze und -strategien für die praktische Arbeit. Einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Inhalten und der eigenen Positionierung kam dabei eine besondere Rolle zu.

Wie schaffen Parteien gendergerechte Freiräume für junge Menschen? (10.03.2017)

Landesjugendring NRW diskutiert mit Landtagsabgeordneten am Internationalen Frauentag


Düsseldorf, 08.03.2017 Wenig selbstbestimmte Freiräume, hoher Druck: Jungen Menschen fehlt es an selbstbestimmter Freizeit und Orten, wo sie sich ungestört treffen können. Der Landesjugendring NRW hat festgestellt, dass dabei genderspezifische Unterschiede bestehen, die von der Politik mehr berücksichtigt werden müssen. Daher diskutiert der Landesjugendring NRW im Rahmen der Landtagsveranstaltung "Damenwahl" am Internationalen Frauentag mit Landtagsabgeordneten, wie sie gendergerechte Freiräume für junge Menschen schaffen wollen.


Steigender Leistungsdruck in Schule und Ausbildung und kaum öffentliche Treffpunkte: Zeitlich, räumlich als auch sozial fehlen jungen Menschen Freiräume. "Wir beobachten, dass der Druck auf junge Menschen je nach Geschlecht unterschiedlich ausgeprägt sein kann", erläutert Jens Lübbe, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendrings NRW. "So wird von Mädchen und jungen Frauen oft stärkere Mithilfe im Haushalt und bei der Betreuung von Angehörigen erwartet und das neben Schule, Ausbildung und Beruf. Ihnen bleibt daher weniger Freizeit als ihren männlichen Altersgenossen. Und auch die Stadtplanung orientiert sich stärker an den Bedürfnissen junger Männer. Werden Treffpunkte für junge Menschen geschaffen, sind das meist Skateparks und Basketballplätze, die junge Frauen oft weniger ansprechen."


Landesjugendring NRW sucht den politischen Austausch zu gendersensiblen Freiräumen


Die Veranstaltung "Damenwahl" zum Internationalen Frauentag am 8. März im Landtag bietet für den Landesjugendring NRW die passende Gelegenheit, sich zu diesen fehlenden gendersensiblen Freiräumen mit Politiker_innen auszutauschen. Denn auf dieser Veranstaltung von Landtagspräsidentin Carina Gödecke, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke sowie dem Büro für Gleichstellung von Männern und Frauen stehen frauenpolitische Themen im Mittelpunkt der Diskussionen mit Fraktionsvertreter_innen des Landtags.

#jungesnrw …Bildung für alle! (10.03.2017)

NRW-Jugendverbände fordern mehr Chancengleichheit im Bildungssystem


Düsseldorf, 07.03.2017 Arbeiterkind oder Akademikernachwuchs: Noch immer entscheidet in erster Linie die soziale Herkunft, welche Bildungslaufbahn junge Menschen absolvieren. Der Landesjugendring NRW fordert daher im Rahmen seiner Kampagne #jungesnrw gleiche Bildungschancen für alle jungen Menschen. Des Weiteren spricht er sich dafür aus, dass auch Abschlüsse einer dualen Berufsausbildung zu einem Studium an der Hochschule befähigen. Ob Festlegung der Lerninhalte, Stundenplangestaltung oder Ausstattung der Schulen und Hochschulen: Die Bedürfnisse und Interessen junger Menschen stehen für den Landesjugendring NRW im Mittelpunkt aller Überlegungen, das Bildungssystem weiterzuentwickeln. Wichtige Stichworte sind dabei Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie Vereinbarkeit von Studium und Ehrenamt.


"Wer am Wohlstand unserer Gesellschaft teilhaben will, braucht eine gute Bildung. Doch noch immer bestimmen gesellschaftlicher Status und finanzielle Möglichkeiten der Eltern, wer gut ausgebildet wird", erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Wir wollen dies nicht länger hinnehmen und fordern gleiche Bildungschancen für alle." Dies würde zudem eine Lockerung der Zugangsbeschränkungen zum Studium verbessern: Neben der Hochschulreife könnte auch ein guter Ausbildungsabschluss zum Besuch der Hochschule qualifizieren.


Junge Menschen sollen Bildungssystem mitgestalten


Eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung des Bildungssystems schreibt der Landesjugendring NRW den Kindern und Jugendlichen selbst zu. Ob Schul-, Hochschul- oder Berufsalltag: Junge Menschen sollen an strukturellen Entscheidungen verbindlich beteiligt und ihre politischen Gremien, wie die Schüler_innenvertretung, sollen gestärkt werden. Dadurch rücken die Bedürfnisse junger Menschen stärker in den Mittelpunkt - im aktuellen Bildungssystem spielen diese kaum eine Rolle.


Studium und Ehrenamt besser vereinbaren


Starre Stundenpläne, festgelegte Abläufe und vorgeschriebene Prüfungstermine: Freiräume sind für Bachelor- und Masterstudierende momentan Mangelware, Studium und Ehrenamt lassen sich kaum vereinbaren. Daher fordert der Landesjugendring NRW Entlastung für Studierende durch individuellere Gestaltungsmöglichkeiten ihres Studiums.


über #jungesnrw


Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der "Forderung des Monats" jeweils ein Thema besonders hervor im März ist es die Forderung nach Bildung für alle. Neben den inhaltlichen Fragen betonen die Jugendverbände, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent sowie eine positive Dynamisierung benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen.

Wahlurne gestalten und tolle Preise gewinnen (17.02.2017)
Landesjugendring NRW startet Wettbewerb zur U18-Wahl

Düsseldorf, 15.02.2017 Sich kreativ mit Politik auseinandersetzen: Dazu lädt der Landesjugendring NRW mit dem Wahlurnenwettbewerb zur U18-Wahl ein. Bei dieser Wahl geben Kinder und Jugendliche neun Tage vor der Landtagswahl symbolisch ihre Stimme ab. Im Vorfeld können die teilnehmenden Wahllokale ihre Wahlurnen individuell gestalten. Ob basteln, handwerklich aktiv werden oder einen Gegenstand zur Wahlurne umfunktionieren: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Gewinnergruppen können sich über Gutscheine für Outdoor-Spiele von kubb-spiel.de freuen.

"Unser Wahlurnenwettbewerb bietet die Möglichkeit, sich kreativ mit dem sonst eher trockenen Thema Politik auseinanderzusetzen", erläutert Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW. "Wir wollen zeigen, dass Politik Spaß macht und das Interesse von Kindern und Jugendlichen für demokratische Prozesse wecken."

Die Wettbewerbshürden sind niedrig: Einfach Wahlurne gestalten, fotografieren und das Foto mit Angabe von Kontaktperson und Wahllokal bis zum 5. Mai 2017 an nrw2017@u18.org mailen. Die Landesjugendring-Jury wählt anschließend drei Gewinnergruppen aus, die sich über Gutscheine für Outdoor-Spiele von kubb-spiel.de freuen können.


Über die U18-Wahl


Bei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tage vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Die Bedingungen unterscheiden sich nur leicht von denen einer Erwachsenen-Wahl: Die jungen Menschen wählen in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Sportvereinen, Bibliotheken, in der Fußgängerzone, in mobilen Wahllokalen überall wo Kinder und Jugendliche sich aufhalten, können U18-Wahllokale eingerichtet werden. Im Vorfeld finden Aktionen der politischen Bildung statt, die Träger und junge Menschen vor Ort organisieren können.


Stimmberechtigt ist jedes Kind und jede_r Jugendliche unter 18 Jahren egal wie alt, ob mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Auch sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche können mithilfe einer Schablone für die Wahlzettel an der U18-Wahl teilnehmen.


Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Die U18-Wahl will Politiker_innen auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und deren Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen. Der Landesjugendring NRW verbindet die U18-Wahl mit der Forderung nach einer Absenkung des Wahlalters auf 14 Jahre.

Neue Vorhaben für 2017? (23.01.2017)

Landesjugendring NRW fordert den Jugendcheck!

Düsseldorf, 17.01.2017 Von Brexit bis Trump-Wahl: Viele gravierende politische Ereignisse wurden im letzten Jahr mehrheitlich von den älteren Wähler_innen entschieden, während die Jüngeren gerne anders gewählt hätten. Doch ihr Einfluss ist nicht nur aus demografischen Gründen gering. Umso wichtiger, dass die Politik die Perspektive junger Menschen im Blick hat. Als Instrument dafür fordert der Landesjugendring NRW den Jugendcheck.

Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen vieler Entscheidungen betroffen, die auf Landesebene gefasst werden und das für einen besonders langen Zeitraum. Gleichzeitig haben sie, im Gegensatz zu anderen, besonders wenige Möglichkeiten der Einflussnahme. Ohne Wahlrecht sind gerade die unter 18-Jährigen nur bedingt eine für Politiker_innen relevante Gruppe.


"Wir fordern die Entwicklung eines Jugendchecks für NRW. Damit würde sich der Landtag verpflichten, bei seinen Entscheidungen zu überprüfen, welche Folgen sie für junge Menschen in NRW und nachfolgende Generationen haben", erklärt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW.


Elemente des Jugendchecks


Der Landesjugendring NRW schlägt vor, die drei Säulen der UN-Kinderrechtskonvention, also die Rechte auf Schutz, Förderung und Beteiligung, als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Jugendchecks in Nordrhein-Westfalen zu nehmen. "Die UN-Kinderrechtskonvention ist in Deutschland geltendes Recht und somit auch der Vorrang des Kindeswohls. Insofern würde der Jugendcheck Politik und Verwaltung dabei unterstützen, den eigenen Maßstäben gerecht zu werden", ergänzt Christian Brüninghoff, Referent für Jugendpolitik.


über #jungesnrw


Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der "Forderung des Monats" jeweils ein Thema besonders hervor, im Januar ist es die Forderung nach einem Jugendcheck. Neben den inhaltlichen Fragen betonen sie, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen und den Anforderungen gerecht zu werden.

Beteiligung junger Menschen stärken (18.11.2016)
Jugendpolitische Sprecher_innen unterzeichnen Absichtserklärung

Düsseldorf, 10.11.2016 Bedürfnisse junger Menschen berücksichtigen und sie in das politische Geschehen einbeziehen: Darüber diskutieren die jugendpolitischen Sprecher_innen der Landtagsfraktionen bereits länger mit Vertreter_innen junger Menschen wie dem Landesjugendring NRW. Als weiteren Schritt unterzeichneten sie nun eine Absichtserklärung, sich für eine bessere Beteiligung junger Menschen einzusetzen und den Dialog auch nach der Wahl fortzusetzen.


Junge Menschen sind in vielfältiger Weise von den politischen Entscheidungen betroffen, die auf Landesebene getroffen werden. Ihre Bedürfnisse und Ideen sollten Berücksichtigung finden gerade angesichts der Tatsache, dass sie die Folgen besonders lange erleben werden.


Mit diesem Ziel vor Augen diskutieren die jugendpolitischen Sprecher_innen der Fraktionen im Landtag Daniel Düngel (Piraten), Marcel Hafke (FDP), Dagmar Hanses (Bündnis 90/Die Grünen), Wolfgang Jörg (SPD) und Bernhard Tenhumberg (CDU) unter Moderation von Margret Voßeler (Vorsitzende des Jugendausschusses) seit einiger Zeit mit Vertreter_innen junger Menschen: Sarah Primus (Landesjugendring NRW), Lucas Thieme und Christoph Velling (Kinder- und Jugendrat NRW), Frederic Koch (LandesschülerInnenvertretung NRW). Die Ideen und Ansätze sind vielseitig, alle gemeinsam sind jedoch der Auffassung, dass das Thema auch in der nächsten Legislaturperiode noch wichtig sein sollte.


"Die Jugendverbände in NRW fordern eine einmischende Jugendpolitik, die das Aufwachsen aller jungen Menschen positiv beeinflusst. Dieser Prozess ist aus unserer Perspektive ein wichtiger Baustein, damit junge Menschen ernstgenommen und gehört werden", erklärt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW.

#jungesnrw …gegen Rechts! (18.11.2016)
Jugendverbände handeln gegen Rechtspopulismus

Düsseldorf, 14.11.2016 Von der pädagogischen Arbeit bis zur politischen Aktion: Die Jugendverbände in NRW setzen sich auf vielen Ebenen gegen Rechtspopulismus und -extremismus ein. Im Rahmen der Kampagne #jungesnrw stellen sie in diesem Monat "Gegen Rechts mit allen!" in den Mittelpunkt. Der Landesjugendring NRW unterstützt das Engagement der Jugendverbände u.a. mit einem Handlungs- und Argumentationstraining für Mulitplikator_innen.


Menschenverachtende Einstellungen sind tief in unserer Gesellschaft verwurzelt von der extremen Rechten bis zur sogenannten Mitte der Gesellschaft. In NRW ist die Anzahl der rassistisch motivierten Übergriffe beängstigend hoch. "Wir verlieren nicht den Mut und fordern auch Politiker_innen und Entscheidungsträger_innen auf, sich nicht noch weiter auf die Angstmacherei der Rechten einzulassen und sie auch noch durch verschärfte Gesetzgebung und Scheindebatten zu unterstützen", erklärt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW.


Rolle der Jugendverbandsarbeit in der Prävention


Der Landesjugendring NRW engagiert sich auf verschiedenen Gebieten gegen Rechts. So ist er in Schulen und Jugendverbänden mit dem NDC Netzwerk für Demokratie und Courage seit längerem aktiv. Am Donnerstag, 17. November 2016, verleiht er die Preise des Jugendwettbewerbs buntblick Jugendliche für Demokratie, Vielfalt und Toleranz.


"Gute Bildungsarbeit und die Förderung der Selbstorganisation junger Menschen leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, dass junge Menschen Demokratie als wirksam erleben. Es unterstützt sie dabei, sich eine eigene Meinung zu bilden", beschreibt Primus die Rolle der Jugendverbandsarbeit in der Prävention. Aus Perspektive des Landesjugendrings NRW gibt es viele Gründe dafür, warum Menschen für die Propaganda von Rechts empfänglich sind. Konkurrenz, Armut und Ausgrenzung sind wesentliche Probleme, denen sich Politik und Gesellschaft stellen muss. Über diese und viele weitere Themen diskutieren Jugendliche im Rahmen der Kampagne #jungesnrw mit den Abgeordneten des Landtags.


über #jungesnrw


Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, Gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der "Forderung des Monats" jeweils ein Thema besonders hervor im November ist es die Positionierung gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Neben den inhaltlichen Fragen betonen sie, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen.

Jugendministerin Kampmann stellt sich den Fragen von #jungesnrw (28.10.2016)

Landesjugendring NRW setzt gemeinsames Zeichen für die Landtagswahl 2017


Düsseldorf/Köln, 28.10.2016 #jungesnrw Perspektive für alle: Die diesjährige Vollversammlung des Landesjugendrings NRW stand ganz im Zeichen der Kampagne für die Landtagswahl 2017. Am Donnerstag trafen sich die NRW-Jugendverbände in Köln und beschlossen die Forderungen für ein #jungesnrw. Jugendministerin Christina Kampmann absolvierte erfolgreich das #jungesnrw-Quiz und begrüßte das Engagement der Jugendverbände, sich für junge Menschen einzumischen.


Ob Freiräume für alle, gemeinsames Engagement gegen Rechts oder Jugendverbandsarbeit: Beim #jungesnrw-Quiz war das jugendverbandliche Know-how der NRW-Jugendministerin gefragt. Teils mit teils ohne die Hilfe der Delegierten der Vollversammlung beantwortete sie die Quizfragen, gleichzeitig erläuterte die Moderation die einzelnen Forderungen. "Ich freue mich, dass die Jugendverbände mit ihrer Wahlkampagne #jungesnrw so vielseitig und engagiert für junge Menschen eintreten. Ich sehe dies als wichtigen Impuls für die Politik, die Perspektive junger Menschen in allen Politikfeldern zu berücksichtigen", so Christina Kampmann.

Über #jungesnrw

Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände beschlossen auf der Vollversammlung, sich im Rahmen der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" für Mitwirkung, Freiräume, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung, Jugendverbandsarbeit und gegen Rechts einzusetzen. Im Vorfeld der Landtagswahl in NRW wollen sie zu diesen Themen mit den Abgeordneten ins Gespräch kommen. Neben den inhaltlichen Fragen betonen sie, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen und den Anforderungen gerecht zu werden.

Aktualisierungen und Neuwahlen

Neben der Wahlkampagne beschlossen die Delegierten, ihre Satzung zu aktualisieren. Außerdem legte Stephan Thiemann sein Amt als Beisitzer im Vorstand nieder. Für ihn wurde Maja Tölke aus dem Verband SJD Die Falken mehrheitlich gewählt.


#jungesnrw … Freiräume für alle! (07.10.2016)

Im Rahmen ihrer Kampagne zur Landtagswahl 2017 fordern die NRW-Jugendverbände "Freiräume für alle!"

Düsseldorf, 06.10.2016 Volle Stundenpläne, Klausurmarathon und straffe Ausbildungspläne: Spätestens seit der Umstellung auf G8 fordern junge Menschen mehr Zeit, über die sie frei verfügen können. Daher stellt die Landesjugendring-Kampagne #jungesnrw im Oktober Freiräume in den Mittelpunkt. Anlässlich der Herbstferien weist sie darauf hin, wie wichtig Zeit und Raum zum Luft holen für Kinder und Jugendliche ist.

Mehr als Schulzeitdiskussion: Der Landesjugendring NRW begrüßt, dass die Debatte um das Abitur nach acht Jahren wieder Fahrt aufgenommen hat. Allerdings fordert er, dass in Politik und Gesellschaft das Thema "Freiräume" noch breiter aufgegriffen wird. "Freiräume sind für alle Jugendlichen wichtig. Sie brauchen Orte und Zeit, um sich zu entfalten. Dazu kann Politik einiges beitragen wir brauchen z.B. einen gemeinsamen freien Nachmittag, eine Anpassung des Lernens an die Bedürfnisse der Schüler_innen und ein konsequentes Einhalten des Jugendarbeitsschutzes", erklärt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW.


Das Thema bewegt die Jugendverbände und viele Akteur_innen auf den unterschiedlichsten Ebenen. Deswegen setzt sich das "Bündnis für Freirume" auch über den Wahlkampf hinaus für mehr Freiräume ein. "Gerade in der Jugendverbandsarbeit werden Freiräume von und für junge Menschen organisiert z.B. auf den Ferienfreizeiten jetzt im Herbst und in Gruppenstunden. Diese Freiräume sollten unterstützt werden", macht Sarah Primus deutlich.


Über #jungesnrw

Die im Landesjugendring NRW zusammengeschlossenen Verbände wollen im Rahmen der Kampagne "#jungesnrw Perspektive für alle!" mit den Abgeordneten insbesondere zu den Themen Mitwirkung, Freiräume, gegen Rechts, soziale Teilhabe, Jugendcheck, Nachhaltigkeit, Bildung und Jugendverbandsarbeit ins Gespräch kommen. Dazu heben sie mit der "Forderung des Monats" jeweils ein Thema besonders hervor, im Oktober ist es die Forderung nach mehr Freiräumen. Neben den inhaltlichen Fragen betonen sie, dass sie für ihre Arbeit eine Erhöhung der Finanzmittel von mindestens 20 Prozent benötigen, um Kostensteigerungen auszugleichen und den Anforderungen gerecht zu werden.


Das Bündnis für Freiräume

Das Bündnis für Freiräume wird von unterschiedlichen Personen wie der Landtagspräsidentin Carina Gödecke, dem DGB-Landesvorsitzenden Andreas Meyer-Lauber und dem Präsidenten des Landessportbundes Walter Schneeloch unterstützt. Vor Ort und auf Landesebene haben bereits vielfältige Aktionen stattgefunden, um das Anliegen zu diskutieren und bekannt zu machen.

Nachhaltigkeit durch die Jugendbrille gesehen (30.09.2016)
Landesjugendring NRW gestaltet 5. NRW-Nachhaltigkeitstagung aktiv mit

Düsseldorf/Münster, 29.09.2016 Heute handeln: Bei der diesjährigen Nachhaltigkeitstagung des NRW-Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz spielte die Perspektive junger Menschen eine zentrale Rolle. Der Landesjugendring in NRW und seine Mitgliedsverbände präsentierten ihre Vorstellungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft und ihre Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen. Außerdem diskutierten sie mit Staatssekretär Bernd Neuendorf ihre Forderungen zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie die ökologische, ökonomische und soziale Dimension von Nachhaltigkeit.


Klimawandel, ökologische Landwirtschaft, Fairer Handel oder alternatives Wirtschaften: In den Jugendverbänden in NRW spielen nachhaltige Themen eine zentrale Rolle. Von jugendgerechten Informationen zu Ökostrom und Energiesparen über klimafreundliche Kochworkshops bis zu Kleidertauschbörsen reichen die Aktivitäten der Jugendverbände."Wir freuen uns, mit dieser Tagung eine Plattform zu erhalten, um unsere vielfältigen Aktionen darstellen zu können und gleichzeitig mit der Politik unsere Forderungen zu diskutieren", erläuterte Jens Lbbe, stellvertretender Vorsitzender des Landesjugendrings NRW. "Wir werten dies als Erfolg unserer einmischenden ressortübergreifenden Jugendpolitik, mit der wir als Partner und Experte in Sachen Jugendthemen wahrgenommen werden."


"Zimmer frei" mit Bernd Neuendorf


Welche ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen hat der Begriff Nachhaltigkeit? Welche Herausforderungen und Chancen bieten Bildungsmaßnahmen für Nachhaltige Entwicklung? Darum ging es im Gespräch mit Bernd Neuendorf, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport. Außerdem stellten die Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Evangelische Jugend in NRW, BUNDjugend NRW, Bund der Deutschen Katholischen Jugend und Sozialistische Jugend Deutschlands Die Falken NRW ihre Aktionen zu den Themen ökologische Landwirtschaft, Klimawandel, Fairer Handel oder alternatives Wirtschaften vor.Angelehnt an die Kultsendung "Zimmer frei" stimmten die Jugendverbände am Ende darüber ab, ob Staatssekretär Bernd Neuendorf auch nächstes Jahr wieder auf die Ferienfreizeit mitfahren darf.

Seminar „Likest Du noch oder hetzt Du schon?“ (30.09.2016)

Zum Umgang mit Hate Speech in der Jugendverbands- und Geflüchtetenarbeit


Während offline in der realen Welt extrem rechte Agitation und Übergriffe auf Geflüchtete enorm zugenommen haben, hat sich gleichzeitig im Netz eine ähnliche Entwicklung vollzogen. In den Sozialen Netzwerken und Kommentarspalten lassen zahlreiche Menschen teilweise im Schutz der Anonymität ihren rassistischen Einstellungen gegenüber Geflüchteten freien Lauf und rufen teils offen zu Gewalt auf. Doch Engagierten in der Jugendverbandsarbeit begegnet nicht nur Rassismus, sondern auch Homophobie, Sexismus, Nationalismus und religiös motivierte Hasssprache.Durch die Werte, für die Jugendverbände einstehen, ist ihre Arbeit gewollt oder ungewollt hochpolitisch und damit werden auch sie zu Zielscheiben von Hate Speech. Daher stehen gerade die haupt- und ehrenamtlich in Jugendverbänden tätigen Menschen sowie ihre Mitglieder vor der Frage, wie sie mit Hate Speech umgehen können, sei es auf den Profilen des Verbandes oder der Mitglieder in Sozialen Netzwerken.


Daher soll das Seminar thematisieren, wie Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Administrator_innen von Profilen, Webseiten usw. von Jugendverbänden, aber auch Mitglieder mit Hate Speech umgehen können. Wie können diskriminierende Äußerungen besonders rassistische, homophobe, sexistische, ultranationalistische und religiös motivierte erkannt und benannt werden? Wo kann die Grenze gezogen werden zwischen einer Äußerung, die nicht geduldet werden kann, und Aussagen, über die diskutiert werden kann? Wann macht eine digitale Diskussion keinen Sinn mehr? Wie können Gegenstrategien aussehen?


Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf homophobe, sexistische, ultranationalistische und religiös motivierte (z.B. salafistische) Ideologeme und Hasssprache gelegt werden.


Das Ziel ist es, dass die Teilnehmer_innen vor allem für ihre praktische Arbeit Impulse und Inspiration mitnehmen können.


Weitere Informationen finden Sie auch unter: http://www.idaev.de/aktuelles/pressemitteilungen/seminar-likest-du-noch-oder-hetzt-du-schon-zum-umgang-mit-hate-speech-in-der-jugendverbands-und-geflchtetenarbeit.html.


oder auf unseren Seiten unter dem Menuepunkt "Termine".


Bildung ist mehr als Schule! (30.05.2016)
Projektabschluss von "Wir hier - Jugendringe und Jugendverbände in Kommunalen Bildungslandschaften"

Düsseldorf, 19.05.2016 Wie kann ganzheitliche Bildung funktionieren? Welche (politischen) Rahmenbedingungen sind dafür notwendig? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Abschlussveranstaltung zum Projekt "Wir hier" im Landtag NRW. Der Landesjugendring NRW und die Stadt- und Kreisjugendringe Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Siegen und Siegen-Wittgenstein diskutierten als Projektverantwortliche mit schul- und jugendpolitischen Sprecher/innen der Fraktionen, Vertreter/innen aus den Ministerien für Schule und Weiterbildung sowie für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und Repräsentant/innen des Landschaftsverbandes Rheinland.

"Jugendringe und Jugendverbände sind relevante Akteure in den Kommunalen Bildungslandschaften. Sie können dazu beitragen, non-formale Bildung für Kinder und Jugendliche erlebbar zu machen und junge Menschen an der Gestaltung von Bildungslandschaften umfassend zu beteiligen", sagte Roland Mecklenburg, Vorsitzender des Landesjugendrings NRW. Verbesserungsbedarf für zukünftige Kommunale Bildungslandschaften

Basierend auf den Erfahrungen des Projektes sehen die Stadt- und Kreisjugendringe und der Landesjugendring NRW nach wie vor konkreten Handlungsbedarf. So fehle es an der Beteiligung von jungen Menschen und verbindlichen Strukturen zur Mitwirkung der öffentlichen und freien Träger der Jugendarbeit in den Regionalen Bildungsnetzwerken. Wünschenswert sei eine bessere Koordination der Jugendhilfeplanung sowie der Schulentwicklungs- und Bildungsplanung. Des Weiteren bedarf es einer Fortschreibung der Finanzierungsposition "Kommunale Bildungslandschaften" im Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW, um eine bessere Koordinierung und Vernetzung schulischer und außerschulischer Bildungsakteure zu gewährleisten.

Über das Projekt "Wir hier"

"Wir hier" ist ein gemeinsames Projekt des Landesjugendrings NRW mit den Stadt- und Kreisjugendringen aus Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Siegen und Siegen-Wittgenstein. Gemeinsam setzten sich die Projektverantwortlichen von Juli 2013 bis Mai 2016 dafür ein:


1. Kindern und Jugendlichen das Erleben non-formaler Bildung durch die Initiierung eigener Projekte zu ermöglichen.

2. Kommunale Bildungslandschaften zu einem dauerhaften Zusammenspiel von Jugendverbänden und anderen Akteuren vor Ort strukturell weiterzuentwickeln.

3. Kommunale Bildungslandschaft dahingehend zu verändern, dass sie sich stärker an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen orientieren und Mitbestimmung zulassen.
Sparda-Bank West fördert Jugendleiter/in-card (01.10.2015)
Bessere Konditionen für ehrenamtlich Tätige in der Kinder- und Jugendarbeit

Düsseldorf, 01.10.2015 Gute Neuigkeiten für die Inhaberinnen und Inhaber der Jugendleiter/in card (Juleica) in NRW: Wer ab dem 1. Oktober ein kostenloses SpardaYoung+-Konto oder ein kostenloses SpardaGirokonto bei der Sparda-Bank West abschließt, kann sich über bessere Konditionen freuen. Jugendlichen bis 26 Jahren gewährt die Sparda-Bank West ein Startguthaben von 25 Euro sowie 0,6 statt der sonst üblichen 0,5 Prozent Zinsen für ein Guthaben bis 1.500 Euro. Ehrenamtler/innen über 26 Jahren erhalten 50 Euro Startguthaben und 0,25 Prozent Extrazins auf den SpardaSparplan.

Die Juleica ist ein bundesweit einheitlicher amtlicher Ausweis für regelmäßige ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit. Als Anerkennung dieses Engagements gibt es interessante Vergünstigungen, die in Verbindung mit der Card eingelöst werden können. "Auch wenn kein Rabatt den Wert der ehrenamtlichen Tätigkeit widerspiegelt, stellen solche Vergünstigungen eine tolle Form der Anerkennung dieses Engagements dar. Wir freuen uns über den Einsatz der Sparda-Bank West", erklärt Sarah Primus, Vorsitzende des Landesjugendrings NRW.

Ob im Ferienlager, in der Gruppenstunde oder durch Mitwirkung an einer Aktion oder Kampagne regelmäßig übernehmen ehrenamtlich Aktive Verantwortung. "Das Engagement der Juleica-Inhaberinnen und -Inhaber ist für unser gesellschaftliches Zusammenleben enorm wichtig", bewertet Dominik Schlarmann, Vorstand der Sparda-Bank West eG den vielseitigen Einsatz der jungen Menschen positiv. "Wir möchten diesen ehrenamtlich Engagierten gerne etwas zurückgeben und daher fördern wir diese Aktion mit Freude. Schließlich ist es uns als genossenschaftliches Kreditinstitut wichtig, uns für die Menschen in der Region einzusetzen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen."


Für den Erhalt der Juleica müssen eine Ausbildung nach qualitativen Standards, die sich an den aktuellen Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit orientiert, sowie ein Erste-Hilfe-Kurs absolviert werden.

Letzte Änderung:
29.05.2017

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